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Aktuelle News

BSE-Fall bei Schlachtrind in den USA
In Perry County in den USA im Bundesstaat Alabamaist bei einer elf Jahre alten Schlachtkuh im Juli die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) nachgewiesen worden. Die Kuh wurde im Rahmen des BSE-Monitorings untersucht. Die Untersuchungergab auch in diesem Fall einen atypischen BSE-Fall vom L-Typ. In den USA sind in den vergangenen 20 Jahren, in denen das BSE-Monitoring durchgeführt wurde, lediglich vier BSE-Fälle identifiziert worden. Bei allen handelte es sich um atypische Fälle.

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Neospora caninum als relevanter Aborterreger bei Rindern in Nordwürttemberg identifiziert
Der Parasit Neospora (N.)caninum zählt weltweit zu den bedeutenden Aborterregern bei Rindern. Bisher war jedoch unbekannt, welche Bedeutung er im Regierungsbezirk Stuttgart in Baden-Württemberg besitzt. Deshalb hat dasChemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart Untersuchungen in Betrieben durchgeführt, in denen es zu Fehlgeburten gekommen war. Dazu wurden dort in den letzten sieben Jahren Blutproben genommen und auf Antikörper gegen N. caninum untersucht. Insgesamt wurden mehr als 10.000 Blutproben aus 689 Betrieben untersucht. Es zeigte sich, dass elf Prozent der untersuchten Blutproben Antikörper gegen den Einzeller aufwiesen. Insgesamt waren 40 Prozent der Betriebe betroffen. Auch wenn z. T. nur einzelne Tiere betroffen waren, weisen nach Ansicht der Untersucher die Ergebnisse daraufhin, dass N. caninum auch in Nordwürttemberg einen bedeutenden Erreger darstellt. Das CVUA rät daher zur Untersuchung auf Antikörper gegen N. caninum beim Zukauf von Zuchttieren sowie bei ungeklärten Fehlgeburten. Bei N. caninum handelt es sich um einen einzelligen Parasiten, der innerhalb einer Rinderherde besonders von einer infizierten Kuh auf das ungeborene Kalb weitergegeben wird. Eine wichtige Rolle im Lebenszyklus des Erregers spielt der Hund, der sich über rohes Rindfleisch infiziertund den Erreger dann mit dem Kot wieder ausscheidet. Die Infektion von Rindern kann dann über infiziertes Futter oder Wasser erfolgen.

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Ansteckende Blutarmut in Spanien und Mazedonien
Die Ansteckende Blutarmut der Einhufer (Equine infektiöse Anämie, EIA) ist aktuell offenbar nicht nur in Deutschland aktiv. Gerade haben Spanien und Mazedonien aktuelle Fälle an die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gemeldet. Dabei war die Erkrankung in beidenLändern lange Zeit nicht nachgewiesen worden. Während in Mazedonien der letzte Nachweis 2004 erfolgte, liegt er in Spanien sogar 34 Jahre zurück.

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Hasenpest im Kreis Mayen Koblenz festgestellt
Im Kreis Mayen Koblenz in Rheinland-Pfalz ist der Hasenpest-Erreger nachgewiesen worden. Daher warnt das Landesuntersuchungsamt vor dem Kontakt mit toten oder verhaltensauffälligen Tieren. Jäger, Landwirte und Landschaftsgärtner aber auch Spaziergänger sollten beiverhaltensauffälligen Hasen oder Kaninchen vorsichtig sein und die Tiere keinesfalls anfassen. Denn der Mensch kann sich durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder mit Ausscheidungen, Blut und Organen infizierter Jagd- und Wildtiere anstecken.

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Hunde wurden nur einmal domestiziert
Eine Forschergruppe, an der auch die Johannes Gutenberg-Universität in Mainz beteiligt war, geht davon aus, dass alle heutigen Hunde einen gemeinsamen Ursprung haben und aus nur einem Domestikationsprozess hervorgegangen sind. Die Forscher widersprechen damit einer These, die Wissenschaftler aus Großbritannien im vergangenen Jahr aufgestellt hatten. Diese hatten nach der Untersuchung des Genoms eines 5.000 Jahre alten Hundes aus Irland postuliert, dass es zwei Domestikationsprozesse gegeben hat. Die aktuellen Ergebnisse basieren auf der Untersuchung zweier prähistorischer Hunde aus Deutschland. Bei diesen Hunden wurde festgestellt, dass die beiden Tiere den europäischen Hunden sehr ähnlich sind. Darineingeschlossen sind auch die heute gehaltenen Rassehunde. "Dies legt nahe, dass es zu keiner massiven neolithischen Verdrängung auf demselben Kontinent gekommen ist und dass es wahrscheinlich nur einen einzigen Domestikationsprozess für die Hunde gab, die wir im Fundmaterial der Steinzeit finden und die wir auch heute sehen und mit denen wir zusammenleben," erklärt Dr. Krishna R. Veeramah, Assistant Professor für Ökologie und Evolution an der Stony Brook University (USA). Veeramah weist aber auch darauf, dass der genaue geographische Ursprung der Domestikation, die vor 20.000 bis 40.000 Jahren erfolgte, noch unklar ist, die weitere Genomsequenzierung hier aber künftig Aufschluss bringen wird.

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Ernährungsindustrie mit mehr als 170 Milliarden Euro Umsatz
Die Deutsche Ernährungsindustrie hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 171,3 Milliarden Euro erzielt. Dies geht aus den Zahlen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hervor. Davon wurden 114,6 Milliarden Euro im Inland und 56,7 Milliarden Euro im Ausland - zum größten Teil innerhalb der EU - erzielt. Gegenüber dem Jahr 2015 sind die Umsätze um 1,6 Prozent gestiegen. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass im Jahr 2015 die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozentgesunken waren. Im Jahr 2016 bot die Ernährungsindustrie in 5.940 Betrieben gut 580.000 Beschäftigten ein Auskommen. Damit ist die Ernährungsindustrie der drittgrößte Arbeitgeber innerhalb der deutschen Industrie. Betrachtet man die Umsatzanteile verschiedener Produktgruppen, stehen die tierischen Erzeugnisse an der Spitze. Fast ein Viertel der Umsätze entfielen auf Fleisch und Fleischprodukte. Mit 13,2 Prozent der Umsätze landeten Milch und Milchprodukte auf Rang 2.

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