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Dr. med. vet. Ricarda Häuser

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Aktuelle News

Jagdhunde könnten unbemerkte Überträger der Tularämie sein
Forschende der Vetmeduni Vienna haben an 80 österreichischen Hunden Blutuntersuchungen auf den Erreger der Tularämie (Hasenpest) durchgeführt, um herauszufinden, ob Jagdhunde unerkannte Überträger bzw. Zwischenwirte und Erregerreservoir für das Bakterium Francisella tularensis darstellen könnten. Immerhin wurden sieben Prozent der untersuchten Hunde positiv auf das Bakterium getestet, weshalb die meist symptomlos infizierten Hunde durchaus zu den Krankheitsüberträgern auf den Menschen gezählt werden könnten. „Die Quote von etwa sieben Prozent verdeutlicht, dass es auch regelmäßig zur Infektion von Jagdhunden kommen kann. Als Trägerdes Erregers, selbst ohne Symptome, könnten die Tiere auch als unerwarteter Überträger in Frage kommen“, so Erstautorin Annika Posautz. Dafür fehlt laut den Forschern aber noch ein eindeutiger wissenschaftlicher Beweis. Die Tularämie ist eine Zoonose, die bei Hasen und Kaninchen meist tödlich, beim Menschen zu schweren, grippeähnlichen Erkrankungen führen kann. Das Bakterium wird durch saugende und stechende Insekten sowie direkt über kontaminiertes Heu und infiziertes Blut oder andere Flüssigkeiten übertragen. Hunde können sich auch durch den Verzehr von rohem Fleisch erkrankter Wildtiere infizieren.

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FLI stellt aktualisierte FAQs zur Afrikanischen Schweinepest bereit
Angesichts der näher Richtung Deutschland vorrückenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die "Häufig gestellten Fragen" (FAQ) zu dieser Krankheit Mitte Januar aktualisiert und online veröffentlicht. Darin geht das FLI u.a. auf die Übertragungswege des Virus undauch auf die Gefahr für den Menschen ein. Aber auch die Fragen, wie jeder mithelfen kann, den Eintrag der Krankheit zu verhindern, sind in den FAQs enthalten. Die FAQs stehen auf den Internetseiten des FLI zum Download zur Verfügung.

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Agrarminister beschließen Kommunique zur Zukunft der tierischen Erzeugung
Auf dem weltweit größten Treffen von Landwirtschaftsministern haben sich im Rahmen der 10. Berliner Welternährungskonferenz Minister aus 69 Ländern auf ein Kommunique zur weiteren Zukunft der tierischen Erzeugung geeinigt. Die Länder verpflichten sich in dem Dokument zu einem verantwortlichen und nachhaltigen Umgang mit der Tierhaltung. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) betonte, dass der nachhaltige Umgang mit Tieren bei der Produktion tierischer Lebensmittel eine der zentralen Herausforderungen darstelle. "Nutztierhaltung ist unter verschiedenen Gesichtspunkten für die weitere Entwicklung der Bevölkerung bedeutsam. Der Ernährungsstatus derMenschen, der wirtschaftliche Wohlstand ländlicher Regionen und die Auswirkungen von Klima und Umwelt sind nur einige Faktoren, die in einen gerechten Interessenausgleich zu bringen sind," so Minister Schmidt weiter. Die Minister und Ministerinnen der teilnehmenden Länder verpflichten sich, die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen einzuhalten. Auch soll die Produktion durch freiwillige Vereinbarungen oder Regelwerke effizienter und nachhaltiger gestaltet werden. Das Kommunique wurde sowohl an Vertreter der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als auch der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) übergeben.

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Dänemark ermöglicht Landwirten die Kastration von Ferkeln mit Lokalanästhesie
Seit Jahresbeginn ist es Schweinezüchtern in Dänemark erlaubt, männliche Ferkel unter Lokalanästhesie zu kastrieren. Die Lokalanästhesie darf in Dänemark fortan ebenso wie die Kastration selbst vom Landwirt durchgeführt werden. „In den kommenden Monaten werden wir allen Landwirten und Mitarbeitern in Lehrgängen das entsprechende Rüstzeug vermitteln, sodass ab 2019 alle männlichen Ferkel ordnungsgemäß betäubt und kastriert werden können“, schreibt der Dänische Fachverband der Land- und Ernährungswirtschaft. Dazu gehören von der zuständigen Behördegenehmigte Fortbildungskurse, in denen den Landwirten das tierärztliche Fachwissen in Theorie und Praxis vermittelt werden soll. Der Einsatz von schmerzstillenden Mitteln ist nur dann vorgeschrieben, wenn die Wunde anschließend nicht erwartungsgemäß heilt. Desweiteren wurde festgelegt, dass das Herausreißen von Gewebe und Organen bei der Kastration künftig verboten ist. Verstöße werden zuerst mit einer Geldstrafe belegt, können im Wiederholungsfalle jedoch auch mit einer Freiheitsstrafe von bis zu vier Monaten geahndet werden.

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Experten diskutieren die Zukunft der Nutztierhaltung
Auf dem 10. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin ist in der vergangenen Woche intensiv von Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die Haltung von Nutztieren in der Zukunft diskutiert worden. In der Auftaktveranstaltung verteidigte der Generaldirektor des International Livestock Research Institute (ILRI), Jimmy Smith, die intensive Nutztierhaltung, denn sie sichere weltweit die wirtschaftliche Existenz von 1,3 Milliarden Menschen. Er warnte davor, den Verzehr tierischer Produkte und die Tierhaltung generell zu verteufeln. Tierische Proteine besitzen für die menschliche Ernährung eine große Bedeutung, betonte auch der Generaldirektor der UN-Landwirtschafts-und Ernährungsorganisation, JoséGraziano da Silva. In vielen Ländern der Welt nimmt ein Großteil der Menschen zu wenig Eiweiß auf. Insbesondere für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen sei das hochwertige tierische Protein jedoch essenziell, weshalb Nutztiere gerade für die Ärmsten der Welt überlebenswichtig seien. Allerdings ist Tierhaltung auch mit erheblichen Umweltauswirkungen verbunden, da sie Treibhausgase produziert. Global beträgt der Anteil an Treibhausgas-Emissionen rund 14 Prozent. Eine Möglichkeit, Verbesserungen für Tier und Umwelt zu erreichen, ist in den Augen von EU-Agrarminister Phil Hogan vor allem das Schaffen von finanziellen Anreizen für die Landwirte, bestimmte Umwelt- und Klimaziele erreichen zu wollen.

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Leipziger Tierärztekongress 2018: Trotz stürmischer Bedingungen volles Haus
Auf dem 9. Leipziger Tierärztekongress herrschte großer Andrang und buntes Treiben. Das vielfältige Programm zog die Tierärztinnen und Tierärzte an. Bereits am Donnerstag waren die Säle des Leipziger Messezentrums im Rahmen des 9. Leipziger Tierärztekongresses bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Nachfrage war so groß, dass am Donnerstag an der Tageskasse keine Karten mehr zu haben waren. Insgesamt besuchten 5.400 Tierärztinnen und Tierärzte dieses Jahr Deutschlands größte Fortbildungsveranstaltung in der Tiermedizin. „Der konstant wachsende Zuspruch unserer Kollegen zeigt uns, dass wir mit dem Leipziger Tierärztekongress genau die richtigen Themen beleuchten und wir ihnen viele wichtige Impulse für die eigene Arbeit mitgeben können“, so Prof. Dr. Gotthold Gäbel, Kongresspräsident und Leiter des Veterinär-Physiologischen Instituts der Universität Leipzig. Das Programm war vielfältig und und aktuell. Berufspolitisch standen Perspektiven des tiermedizinischen Nachwuchses, Tierwohl und Veterinäry Public Health im Fokus. „Für mich ist es immer wieder faszinierend,dass nicht nur Theorie und Praxis beim Leipziger Tierärztekongress und der vetexpo perfekt ineinandergreifen, sondern auch der Austausch zwischen den veterinärmedizinischen Kollegen von zentraler Bedeutung ist“, erklärt der Geschäftsführer der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner. Auf einer ausgebuchten Fläche präsentierten 241 Aussteller aus 16 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund um Arzneimittel, Medizintechnik, Tierernährung oder moderne Praxiseinrichtung. Außerdem wurden auch Auszeichnungen verliehen. So erhielt Dr. Hans-Georg Möckel die Verdienstmedaille der Sächsischen Landestierärztekammer. Der Fritz-Rupert-Ungemach-Preis ging in diesem Jahr an den Palästinenser Ahmed Thabet, der für seine Dissertation zur Resistenzentwicklung in Protozoen prämiert wurde.Der erstmals verliehene Heinz-Georg-Klös-Preis wurde an Dr. Carolin Horstmeier für ihre Dissertation zur Anwendung von Stammzellen beim Pferd verliehen. Aufgrund des großen Andrangs, hier schon das Datum für den 10. Leipziger Tierärztekongress in zwei Jahren: 16. bis 18. Januar 2020.

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