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Polens Schweinehalter werden wegen ASP entschädigt
In Polen grassiert das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bereits seit 2014 und betroffene Schweinehalter mussten ihren gesamten Bestand merzen. Nun stellte die EU-Kommission für betroffene polnische Schweinehalter eine Soforthilfe von über 9 Mio. Euro bereit. Die finanzielle Unterstützung können Betriebe beantragen, die zwischen 1. Juli 2016 und 30. Juni 2017 in Gebieten mit hohem ASP-Risiko im Osten Polens nicht mehr als50 Schweine oder Ferkel gehalten haben sowie wegen der strengen Auflagen zum Schutz vor der Seuche ihre Produktion einstellen mussten. Die Entschädigungszahlung beträgt EU 33 Euro pro Ferkel und EU 52 pro sonstigem Schwein. Insgesamt wird die Fördersumme für maximal 10.000 Ferkel und rund 171.700 Schweine gewährt. Allerdings dürfen Landwirte, die diese Zahlung in Anspruch nehmen, in den darauffolgenden zwei Jahren keine Schweine halten.

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Serie zu Ursachen zentralnervöser Störungen bei Tieren
Zentralnervöse Störungen bei Haustieren können viele verschiedene Ursachen haben, die oftmals erst in der Pathologie eindeutig diagnostiziert werden können. Um über diese verschiedenen Ursachen zu informieren, hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Freiburg eine Serie gestartet und veröffentlicht in loser Reihenfolge Berichte zu dieser Thematik, dieaus dem eigenen Labor stammen. Aktuell wurde ein Bericht zu einem Hypophysentumor bei einem Wellensittich veröffentlicht. Die drei zuvor veröffentlichten Berichte handelten von der Komplikation einer Angiostrongylose beim Hund, der Komplikation einer Ohrräude bei der Katze und der sporadischen Leukose beim Rind.

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Neuer GERM-Vet-Bericht erschienen
Im Rahmen des Resistenzmonitorings GERM-Vet werden vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) werden seit 2001 Resistenzdaten zu tierpathogenen Bakterien erhoben. Diese Daten sollen Tierärzten Entscheidungshilfen liefern und gehen auch in die Zulassungsverfahren von Tierarzneimitteln ein. Für jedes Studienjahr wird dabei ein Stichprobenplan erstellt. Von den einsendenden Laboren werden dann die entsprechenden Bakterienisolate an das BVL übermittelt und dort wird ihre Empfindlichkeit gegenüber 24 antibakteriellen Wirkstoffen untersucht. Für den Berichtszeitraum 2014/15 wurden insgesamt 4436 Isolate untersucht. Bei den Untersuchungsergebnissen ergibt sich ein teilweise recht unterschiedliches Bild. Bei den Erregern von Atemwegserkrankungen bei Nutztieren (Pasteurella multocida, Mannheimia haemolytica, und Actinobacillus pleuropneumoniae) liegen die Resistenzraten unter 15 Prozent. Auffällig war der Anstieg der Resistenzratenvon Bordetella bronchiseptica gegenüber Florfenicol von 3 auf 14 Prozent. Dies ist zwar immer noch eine günstige Resistenzrate, weist aber auf eine deutliche Veränderung hin. Auch bei den Erregern von Mastitiden beim Rind zeigten sich überwiegend noch gute Wirksamkeiten mit Resistenzraten von unter 25 Prozent. Eine Ausnahme stellen hier Steptokokken-Subspezies dar, bei denen die Resistenzrate für Tetracyclin bis zu 70 Prozent betrug. Deutliche höhere Resistenzraten fanden sich bei Erregern von Enteritiden und Hautinfektionen. Betroffen sind hierbei in erster Linie Bakterienspezies wie Escherichia coli und Staphylococcus aureus, die gegenüber vielen Antibiotika Resistenzraten von bis zu 70 % aufweisen. Auch die Häufigkeiten, wie oft MRSA gefunden werden, wurde untersucht. Dies ist von der Tierart abhängig. Am häufigsten wurden Resistenzen mit 21 Prozent beim Schwein und am seltensten bei Mastitis-Isolaten von Milchkühen nachgewiesen. Die GERM-Vet-Berichte stehen zur Ansicht online zur Verfügung.

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Studie zur Biodiversität in der Agrarlandschaft
Wie kann erreicht werden, dass es zu mehr Biodiversität in der Landwirtschaft kommt? Dieser Frage gingen die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, der Deutschen Bauernverband und das Thünen-Instituts in der "F.R.A.N.Z-Studie" nach, deren Ergebnisse gestern an die Staatssekretäre des Bundeslandwirtschafts- und des Bundesumweltministeriums übergeben wurden. Für die Studie wurden bundesweit 44 Landwirte und mehrere landwirtschaftliche Berater befragt. Dabei zeigte sich, dass sowohl harte Faktoren wie die Wirtschaftlichkeit als auch weiche Faktoren wie das Image über die Umsetzung entscheiden würden. Thomas Schmidt vom Thünen-Institut sieht es alsnotwendig an, dass die Maßnahmen flexibler an regionale Ansprüche angepasst werden, um eine höhere Akzeptanz zu erreichen. Auch müsse die Kommunikation innerhalb der Landwirtschaft und in der Gesellschaft verbessert werden. Ähnlich sieht es Bernhard Krüsken vom Deutschen Bauernverband. Flexibilität und Regionalität der Maßnahmen seiender Schlüssel zum Erfolg. Das Rad müsse nicht erfunden werden und das Engagement der Landwirte dürfe nicht durch Bürokratie, unklare Perspektiven und eine zu geringe Honorierung von Naturschutzleistungen ausgebremst werden.

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DVG-Vet-Congress 2017: Noch bis zum 30. September Frühbucherrabatt sichern
Vom 9.-12. November 2017 findet in Berlin im Estrel Convention Center der DVG-Vet-Congress statt. Die Schwerpunkte der Tagung sind im BereichKleintiere Chirurgie, Lasermedizin, Onkologie, Anästhesie, Tierzahnheilkunde, Verhaltensmedizin und Bissprävention. Bei den Großtieren stehen Antibiotikaresistenz,Fortpflanzung, Tropenveterinärmedizin, Bakteriologie und Mykologie, Virologie, Umwelt- und Tierhygiene im Mittelpunkt. Außerdem finden 20 Seminare und eine Fortbildung für TFAs statt. Wer bis einschließlich 30. September 2017 sein Ticket bucht, kann sich den günstigen Frühbuchertarif sichern.

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Welttollwuttag am 28. September
Jährlich am 28. September wird der Welttollwuttag begangen. Der Tag wird von der "Global Alliance for Rabies Control" (GARC) ausgerichtet. Partner der GARC sind Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und aus Deutschland auch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Daneben sind aber auch Unternehmen an der GARCbeteiligt. Ziel des Tages ist es, weltweit auf die Bekämpfung der Tollwut aufmerksam zu machen. Dazu werden in vielen Ländern Aktionen durchgeführt. Die GARC hat es sich zum Ziel gesetzt, dass sich ab dem Jahr 2030 kein Mensch mehr bei einem Hund mit derTollwut anstecken soll. Dazu sind massive Aufklärungs- und Impfkampagnen notwendig.

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