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Mitteilungsheft mit Beiträgen zu Futter und Fütterung von Nutztieren erschienen
Die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei (LFA) MV hat ein Mitteilungsheft mit Beiträgen zu Futter und Fütterung von Nutztieren herausgegeben. In 22 Artikeln berichten Fachleute der LFA über aktuelle Forschungsergebnisse in Sachen Nutztierfütterung und Ressourcenschonung. „Die Erweiterung des Anbaus von Leguminosen, alsoeiweißreichen Hülsenfrüchten, und die Verbesserung der Qualität des Grundfutters für die Wiederkäuer-Ernährung sind Ergebnisse einer abgestimmten und koordinierten Forschungsarbeit in unserem Land“, betonte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.Zudem sei die Fütterung der Nutztiere eine Möglichkeit, finanzielle Reserven in den Betrieben zu erschließen und somit nachhaltiger zu wirtschaften.

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Population der Nandus in Mecklenburg-Vorpommern wächst kontinuierlich
Nandus sind südamerikanische Laufvögel, die seit dem Ausbruch aus einem Gehege im schleswig-holsteinischen Grönau im Jahr 2000 auch in Deutschland, in Mecklenburg-Vorpommern vorkommen. Seitdem wächst ihre Zahl jährlich. Wurden Anfang November 2016 in Nordwestmecklenburg 266 Tiere gezählt, darunter 155 Alt- und 91 Jungvögel sowie 20 weitere, die sich nicht sicher bestimmen ließen, waren es Anfang November 2017 bereits 244 Tiere. Darunter waren 148 Altvögel, 33 in diesem Jahr geschlüpfte Jungvögel und 63 weitere Tiere, bei denen sich Alter und Geschlecht nicht sicher feststellen ließen. Das ergab die Herbstzählung des Biosphärenreservats. Zwischen 2008 und 2011 hatte der Bestand an Alttierenbei 30 gelegen, die Zahl der Jungtiere schwankte zwischen 33 und 87. Bis 2013 wuchs die Zahl der Altvögel auf 80 Tiere an, die der Jungvögel lag 2013 bei 38. Seither wächst die Population stetig und breitet sich auch nördlich der A20 aus; östlich bis Groß Rünz und westlich in angrenzende Gebiete Schleswig-Holsteins. Allerdings ist bislang nicht erwiesen, dass die 1,40 Meter großen Laufvögel heimische Arten aus ihrem Lebensraum verdrängen. Doch verursachen die Tiere Schäden auf landwirtschaftlichen Kulturflächen. Um das weitere Anwachsen der Population und die zunehmenden Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen einzudämmen, werden immer wieder einige Eier in den Gelegen angebohrt.

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Bundestierärztekammer fordert das Ende qualvoller Tiertransporte in Drittländer
Nachdem aktuelle Berichte über eklatante Missstände bei Tiertransporten in Drittländer außerhalb der EU die Öffentlichkeit erschüttert haben, hat die Bundestierärztekammer (BTK) ein Ende solcher Tiertransporte gefordert. „Es müssen unverzüglich durchgreifende Maßnahmen, die nachhaltig für die Abstellung der Mängel sorgen, ergriffen werden“, so Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer. Tiedemann forderte die EU, die Bundesregierung und die Länder auf, die Abfertigung von Tiertransporten in Drittländer bis auf weiteres komplett zu untersagen. Die BTK hatte sich bereits im letzten Jahr nach Berichten über Missstände an der bulgarisch-türkischen Grenze an die Politik gewandt und die Einhaltung der EU-Tierschutzbestimmungen gefordert. Die aktuelle Reportage des ZDF aus dieser Woche thematisierte nicht nur die Zustände an den Grenzen, sondern zeigte auf, dass das Leid der Tiere nach Verlassen der EU noch weitergeht. „Transport- und Schlachtbedingungen in den Zielländern erfüllen nicht einmal annähernd EU-Standards“, erklärt Dr. Tiedemann. „Und das ist noch eine verharmlosende Beschreibung der Zustände.“ Der Europäische Gerichtshof hatte zwar bereits 2015geurteilt, dass die EU-Bestimmungen zum Tiertransport auch außerhalb der EU-Grenzen gelten. Allerdings stellt sich die Frage, wer dieses Recht außerhalb der EU durchsetzen soll. Tiedemann forderte deshalb, endlich nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen, die die Erfüllung tierschutzrechtlicher Bestimmungen sicherstellen. Andernfalls dürften Transporte in Drittstaaten wie die Türkei, den Libanon oder Ägypten nicht mehr durchgeführt bzw. genehmigt werden. „Jeder, der einen Tiertransport auf den Weg schickt, trägt auch eine Verantwortung für den Schutz dieser Tiere – diese Verantwortung endet nicht an der Grenze!“, so Tiedemann weiter. Konkret fordert die BTK u.a., dass die Abfertigung von Tiertransporten nur noch dann gestattet wird, wenn vor dem ersten Transport auf einer Route durch eine unabhängige Kommission abgesichert ist, dass alle Tierschutzanforderungen lückenlos eingehalten werden. Zudem müsste es zu einer zügigen Abfertigung von Tiertransporten an der Grenze kommen und - falls es doch zu Wartezeiten kommt - die Versorgung der Tiere an der Grenze sichergestellt werden. Grundsätzlich müssten die Transportzeiten von Tieren so kurz wie möglich gehalten werden. Immer dort, wo es möglich ist, sollte statt einem Lebendtransport der Transport von Schlachtkörpern stattfinden.

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Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke
Weihnachten naht und die Tierschutzorganisation TASSO mahnt unter dem Motto "Respektiere mich – Verschenke mich nicht", dass Tiere kein geeignetes Weihnachtsgeschenk darstellen. Philip McCreight, Leiter von TASSO, verweist darauf, dass die Entscheidung, ein Tier in die Familie aufzunehmen, gründlich durchacht werden muss. Häufig würden Tiere aber immer noch "wie ein Paar Socken" verschenkt. Damit wird man der Verantwortung, die ein Tier mit sich bringt, bei weitem nicht gerecht. Leider komme es immer wieder vor, dassTiere abgegeben werden, weil die Entscheidung zur Anschaffung nicht gut durchdacht war. Bei verschenkten Tieren ist diese Gefahr besonders groß. TASSO rät dazu, die Feiertage zu nutzen und sich gründliche Gedanken darüber zu machen, welche Verantwortung ein Tier mit sich bringt, statt es es einfach zu verschenken. Dann können im Vorfeld bereits alle Verantwortlichkeiten festgelegt werden. Oder es kann auch entschieden werden, dass es nicht sinnvoll ist, ein Tier anzuschaffen.

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Imkern in Bayern im Trend
In Bayern sind in den letzten fünf Jahren 4.000 Imkerinnen und Imker neu in die Bienenhaltung eingestiegen. Damit ist die Zahl der aktiven Imker in Bayern auf rund 35.000 angewachsen, wie das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (STMELF) mitteilt. Die bayerischen Imker betreuten damit rund 300.000 Bienenvölker. Jedes dieser Völker erzeugte im Schnitt 27 Kilogramm Honig pro Jahr. Der zuständige Minister Helmut Brunner (CSU) führt das zunehmende Interesseauch auf die gezielte Förderung durch den Freistaat sowie die intensive Nachwuchsarbeit der Imkerverbände zurück. Das Ministerium weist darauf hin, dass für die Neuanschaffung von Imkergeräten eine Förderung von 30 Prozent der Kosten gezahlt wird. Zudem soll das Institut für Bienenkunde und Imkerei in Veitshöchheim einen Neubau erhalten und so Aus- und Fortbildung sowie die Forschung zur Bienengesundheit gestärkt werden.

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Usutu-Virus hat Auswirkungen auf Amselpopulationen
Wissenschaftler verschiedener Einrichtungen konnten zeigen, dass das Usutu-Virus zu einer Verringerung der Amselpopulation im jeweiligen Ausbruchsgebiet führt. Dies haben Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNTIM) berichtet. Seit 2010 zirkuliert das Virus auch in Deutschland. Bisher war aber keine Abschätzung der Auswirkungen auf die Populationen möglich. Man hat sich hier auch der Datengrundlage aus der Aktion "Stunde der Gartenvögel", bei der Vogelfreunde die Zahl der beobachteten Vögel melden, bedient. Aus diesen Daten konnten dann die aktuellenErkenntnisse gewonnen werden. Und diese zeigten, dass obwohl nachweislich über 30 Vogelarten an dem Virus sterben können, von den 15 häufigsten deutschen Gartenvögeln jedoch nur der Amselbestand betroffen war. "In Gebieten, wo das Usutu-Virus auftrat, gingen die Amselpopulationen von 2011 bis 2016 im Durchschnitt um 16 Prozent stärker zurück als im Rest Deutschlands," so Dr. Renke Lühken, der Ökologe vom BNITM. Zudem wurde im vergangenen Jahr eine deutliche Ausbreitung des Virus in Richtung Norden bis nach Bremen und Hamburg festgestellt.

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