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Professor Dr. Michael Lierz erhält T. J. Lafeber Award
Professor Dr. Michael Lierz, Direktor der Gießener Vogelklinik, ist von der Association of Avian Veterinarians auf ihrer Jahrestagung mit dem T. J. Lafeber Award ausgezeichnet worden. Außerdem wurde er zum Avian Practicioner of the Year ernannt. Damit geht die bekannteste Auszeichnung in der Vogelmedizin zum ersten Mal nach Deutschland. Mit dem Preis werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die die Gesundheitsversorgung für Ziervögel deutlich voranbringen. "Ich freue mich sehr über diese Ehrung; die Entscheidung hat mich wirklich überrascht", sagte Lierz. Somit zählt er nun auch ganz offiziell zu den international bedeutendstenVogelmedizinern. Lierz ist seit acht Jahren Professor für Krankheiten der Vögel und Hygiene der Geflügelhaltung sowie Direktor der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische der Justus-Liebig Universität Gießen (JLU). Er studierte an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und forschte anschließend zunächst an der Freien Universität Berlin, bevor er für einige Jahre als Leitender Direktor des Abu Dhabi Falcon Research Hospital in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig war. Nach seiner Rückkehr war er wissenschaftlicher Assistent an der FU Berlin, wo er sich im Jahr 2009 habilitierte.

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Zoonoseerreger sollen künftig schnell vor Ort nachgewiesen werden können
Ein Forscherkonsortium im Rahmen von InfectControl 2020 will ein neuartiges Nanopartikel-basiertes Nachweisverfahren für ausgewählte Nagetier-assoziierte Zoonoseerreger entwickeln. Dadurch soll zukünftig eine umfassende und zeitsparende Vor-Ort-Diagnostik bei Mensch und Tier möglich sein, denn momentan erschwert die große Zahl und Variabilität der Zoonoseerreger von Nagetieren ihren Nachweis. Die Anwendungsfelder von "RAPiD" (Roodent-Associated Pathogen Chip-Detection) liegen in der Überwachung von gefährdeten Bereichen in Land- und Wasserwirtschaft, in der Lebensmittelherstellung sowie in der Veterinär- und Humanmedizin. An dem Forschungsprojekt sind das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems, die BioSolutions Halle GmbbH, die SIOS Meßtechnik GmbH, die microfluidic ChipShop GmbH sowie das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) in Jena beteiligt.

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Pferde im Landgestüt Dillenburg erhalten mehr Auslauf - Hengsthaltung wird eingestellt
Hessen hat sich entschlossen, die Hengsthaltung im Landgestüt Dillenburg aufzugeben. Dadurch kann künftig aber der Reit- und Fahrbetrieb aufrecht erhalten und die Schließung des Landgestütes abgewendet werden. Denn dadurch werden die übrigen Pferde künftig mehr Auslauf haben. „Nach meiner Auffassung ist mit einer Verringerung des Tierbestandes und zusätzlichem Auslauf kurzfristig eine Verbesserung des Tierschutzes erreichbar“, erklärte Umweltministerin Priska Hinz. Denn in Bezug auf die notwendige freie Bewegung der Pferde bestand ein Handlungs- und Verbesserungsbedarf. Es wurden entsprechende Gutachten zuMöglichkeiten erstellt, wie ein besseres Bewegungsangebot für die Pferde in Dillenburg geschaffen werden könnte. Konkrete Vorschläge für mehr Auslauf oder eine Koppel sind in den Gutachten enthalten. Nun ist eine umfassende Beurteilung der verschiedenen Möglichkeiten hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit und der Kosten vor dem Hintergrund der örtlichen Besonderheiten vorzunehmen. Insbesondere sind die Aspekte der Einhaltung der baurechtlichen Vorgaben, die Anforderungen des Denkmalschutzes sowie Immissionsschutz und Sicherheitsaspekte von Relevanz.

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Flöhe haben das ganze Jahr über Saison - lückenloser Schutz wichtig
Der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) hat auf das Problem Flohbefall bei Hund und Katze hingewiesen und erneut betont, dass eine regelmäßige Behandlung gegen Flöhe wichtig ist, da Flöhe praktisch das ganze Jahr über Saison haben und auch bei der Wirtswahl nicht wählerisch sind. Daher können sie auch Menschen beißen. Bei Hund und Katze können sie außerdem sogenannte Flohspeichelallergien verursachen und den Gurkenkernbandwurm übertragen. Flöhe legen ihre Eier bevorzugt im schützenden Fell der Tiere ab. Die Eier fallen dann ab und gelangen in die Umgebung des Tieres, vor allem in den Liegebereich, auf den Teppich, die Couch oder gar das Bett. Dort entwickeln sie sich weiter zu Larven und Puppen, aus denen wieder neue erwachsene Flöhe schlüpfen. Dieser Zyklus, der zwischen 20 Tagen bis zu einem Jahrdauern kann, muss unbedingt unterbrochen werden, ansonsten vermehren sich die lästigen Parasiten explosionsartig und machen sich im ganzen Wohnbereich breit. Im Falle eines Flohbefalls muss der Parasit auf dem Tier als auch in der Umgebung bekämpft werden. Dabei ist zu beachten, dass sich auch aus einem eingesaugten Flohei ein erwachsener Floh entwickeln kann, der dann über das Saugrohr herausspringt. Daher muss der Staubsaugerbeutel im Rahmen einer Flohbekämpfung häufig gewechselt und sicher entsorgt werden. Deswegen ist es am besten, Hund und Katze werden lückenlos ganzjährig gegen die Blutsauger geschützt.

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Geflügelpest in der Schweiz
In der Schweiz sind zwei neue Fälle der Geflügelpest bei Schwänen aufgetreten. Die Tiere wurden am 10. August 2017 im Westen des Landes nahe des Neuchateler Sees gefunden, wie das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mitteilte. Bei beiden Tieren wurde das Virus vom Typ H5N8nachgewiesen. Ohnehin scheint sich eine neue Welle der Geflügelpest anzubahnen. Es werden immer mehr Fälle der Tierseuche, auch aus Belgien und Frankreich, gemeldet. In Norditalien ist das Virus jüngst bereits in 13 Beständen nachgewiesen worden.

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Niedersachsen will den Ausstieg aus dem Kastenstand
Die niedersächsische Landesregierung will den grundlegenden Ausstieg der Kastenhaltung von Sauen. Dazu soll die Tierschutznutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) entsprechend verändert werden, um den Sauenhaltern Planungssicherheit zu geben. Ein entsprechender Antrag an den Bundesrat wurde am Dienstag verabschiedet. "Wir wollen den Sauen ein freies Abferkeln ermöglichen, wie es bereits in anderen Ländern praktiziert wird", sagt der niedersächsische Agrarminister Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen). Die Haltung in engen Fangkörben, in denen sich die Tiere nicht drehen können, sei nicht artgerecht, sagt er. Das sei bisher oft bis zu einem Monat der Fall, verstoße laut Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Magdeburg im November 2015 und einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom November 2016 gegen die Mindestanforderungen des §24 der TierSchNutztV.Meyer sieht eine Übergangsfrist von längstens zehn Jahren für die erwartungsgemäß aufwändige Umrüstung der Ställe vor, Gelder dafür sollen aus seiner Sicht vom Bund bereitgestellt werden. Weitere Übergangsfristen sollen möglich sein, um das Abwandern der Sauenhaltung aus Deutschland verhindern. Für Neubauten soll die gewünschte Regelung sofort gelten. Der Antrag sieht vor, dass Sauen künftig bis eine Woche vor dem Abferkeln nur noch in Gruppen gehalten werden dürfen. Davon ausgenommen sein sollen maximal fünf Tage während der Rausche (Brunst) und Be­sa­mung der Sauen im Deckzentrum.

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