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Brandenburg besitzt nun einen Tierschutzplan
Nach knapp einjähriger intensiver Arbeit ist der Tierschutzplan Brandenburg übergeben worden. Die beauftragten wissenschaftlichen Einrichtungen, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) und die Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung e. V. (LVAT) haben den insgesamt 131 Handlungsempfehlungen umfassenden Plan an Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger und an Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig übergeben. Vogelsänger: „Nach der offiziellen Übergabe des Plans sind nun Politik und Verwaltung gefragt, die vorgeschlagenen Maßnahmen zu bewerten und Schlussfolgerungen für das Land zu ziehen." Ludwig ergänzte: „Der vorgelegte Tierschutzplan ist eine gute Grundlage zur Verbesserungdes Tierschutzes in der Nutztierhaltung im Land Brandenburg und damit auch ein zentrales Anliegen der Verbraucherinnen und Verbraucher im Land Brandenburg.“ Mit der Übergabe des Tierschutzplans Brandenburg an die beiden Minister wird ein fraktionsübergreifender Landtagsbeschluss aus dem Jahr 2016 erfüllt. Der Tierschutzplan wird ein Maßnahmenprogramm für die Nutztierhaltung zur Optimierung des Managements und der Haltungsbedingungen hinsichtlich des Tierwohls, zum Aufbau von Demonstrationsbetrieben, zum Verzicht auf das Kupieren von Schwänzen und Schnäbeln und zur Umsetzung des Arzneimittelgesetzes zur Verbesserung der Transparenz und zur Reduzierung des Antibiotikaanwendung enthalten.

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Weidetiere vor Wind und Nässe schützen - Tierhalter sind in der Pflicht
Angesichts der lang anhaltenden Niederschläge der vergangenen Monate hat das Landwirtschaftsministerium Schleswig-Holstein Hinweise für die Haltung von Weidetieren veröffentlicht. Darin wird die Notwendigkeit eines ganzjährigen Witterungsschutzes und trockener Liegeflächen betont, wo die Tiere auch vor Wind geschützt sind. "Rinder, Pferde, Schafe auf Wiesen und Weiden – das ist eine Art der Tierhaltung, die ich grundsätzlich sehr begrüße. Aber seit Wochen schüttet und regnet es ständig, die Flächen sind völlig durchnässt. Das bereitet Tierhalterinnen und Tierhaltern durchaus Probleme,mit denen sie in der Regel verantwortungsvoll umgehen. Daher weist der Runde Tisch Tierschutz in der Nutztierhaltung noch mal darauf hin, was zu beachten ist, um eine tierschutzgerechte Haltung auf Weiden zu ermöglichen", sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck. Wenn es gar keine Möglichkeiten gibt, den notwendigen Witterungsschutz herzustellen, sollten sich Tierhalter und Tierhalterinnen an die Kreisveterinärbehörden wenden um zu prüfen, wie Lösungen gefunden werden können.

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Internationale Grüne Woche und Hippologika zeitgleich im Januar in den Berliner Messehallen
Künftig wird die Internationale Grüne Woche in den Messehallen in Berlin um ein weiteres Highlight reicher werden. Denn fortan wird auch die Hippologica zeitgleich in den Messehallen stattfinden. Die Hippologica ist Reitsportevent, Messe und Showprogramm in einem. Außerdem liegt der Schwerpunkt vom 25. bis 28. Januar 2018 auf der Nachwuchsförderung.Aber auch das Thema Pferdegesundheit kommt natürlich nicht zu kurz. Auf dem Programm des HIPPOFORUMS stehen eine Vielzahl spannender Vorträge und Seminare. Das thematische Lehrangebot reicht von Arthrose und Atemwegserkrankungen über Equikinetic, Gymnastizierung und Magengeschwüre bis hin zu physikalischer Gefäßtherapie und Sattelanpassung.

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Hendricks will Glyphosat-Einsatz so weit wie möglich begrenzen
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) will den Einsatz von Glyphosat in Deutschland so weit wie möglich reduzieren. Ein Gutachen, das Juristen des Bundestages erstellt haben, geht davon aus, dass ein nationales Verbot von Glyphosat unter strengen Auflagen möglich ist, wie tagesschau.de berichtet. Dieses Gutachten war im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen erstellt worden. Gemäß der Pflanzenschutz-Verordnung könnten "spezifische nationale Verwendungsbedingungen und deren Konsequenzen, beispielsweise für die Biodiversität, in die Prüfung einbezogen werden, welche der Zulassungdes Pflanzenschutzmittels möglicherweise entgegenstehen oder bestimmte Auflagen erfordern", zitiert tagesschau.de das Gutachten. Unter diesen Voraussetzungen wäre ein nationales Verbot möglich. Ministerin Hendricks hatte noch unabhängig von diesem Gutachten die möglichst weitgehende Einschränkung des Einsatzes von Glyphosat angeküdigt. Obwohl es in der Regierungskoalition keine Einigkeit über die Zulassungsverlängerung von Glyphosat gab, hatte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) der Verlängerung durch die EU um fünf Jahre zugestimmt. Laut Koalitionsvertrag hätte er sich enthalten müssen.

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EU-Zoonosenbericht - Salmonellenfälle nicht mehr rückläufig
Die Erfolge der letzten Jahre bei der Bekämpfung der Salmonellose sind offenbar auf ihrem Höhepunkt angekommen. Denn im Jahr 2016 ist die Zahl der in der EU registrierten Infektionen mit Salmonellen beim Menschen gegenüber dem Jahr 2014 um ca. drei Prozent gestiegen. Und auch die Salmonellen-Prävalenz bei Legehennen ist im gleichen Zeitraum von 0,7 auf 1,21 Prozent angestiegen. Dies geht aus dem jüngst veröffentlichten Zoonosenbericht von Europäischem Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hervor. Mike Catchpole, leitender Wissenschaftler am ECDC, bezeichnete diese Entwicklung bei den Infektionen mit Salmonella Enteritidis als besorgniserregend. Marta Hugas von der EFSA bezeichnete den Rückgang der Infektionen mitSalmonellen in den letzten zehn Jahren als Erfolgsgeschichte des EU-Lebensmittelsicherheitssystems. Die jüngsten Ausbrüche bei Menschen und Geflügel hätten zu einem Wandel des Trends beigetragen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in der EU 94.530 Salmonellosefälle beim Menschen gemeldet. Der am häufigsten gemeldete Krankheitserreger beim Menschen bleibt aber Campylobacter. Hier wurden im vergangenen Jahr mehr als 246.000 Fälle gemeldet. Dies bedeutet einen Anstieg von 6,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2015. Erfreulich ist, dass trotz der hohen Fallzahlen die Zahl der Todesfälle (0,03) Prozent gering war. Häufig mit Campylobacter belastet war Hühnerfleisch. Auch die Zahl der Listeriose-Fälle ist im Jahr 2016 angestiegen. Sie stieg um 9,3 Prozent auf 2.536 Fälle.

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Geflügelpest in den Niederlanden - Tierhalter müssen Einschleppungsrisiken minimieren
Der aktuelle Fall der Geflügelpest in den Niederlanden mit einem hoch pathogenen Virus vom Typ H5N6 sollte den Tierhaltern hierzulande deutlich machen, dass eine Minimierung der Einschleppungsrisiken notwendig ist. Darauf weist Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD) angesichts des Falles, dem 16.000 Mastenten zum Opfer fielen, und der sich ergebenden Konsequenzen hin. Denn die Niederlande hatten daraufhin ein landesweites Aufstallungsgebot für Geflügel verfügt. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die zunehmend feuchtere und kühlere Witterung sowie die Konzentration von Wildvögeln durch den Herbstzug die Entstehung von Infektketten bei empfänglichen Wildvögeln begünstigt. Bei feuchter und kalterWitterung bleibt das Virus z.B. im Kot infizierter Tiere länger stabil als bei Wärme und Trockenheit. Tierhalter sollten deshalb alles tun, damit sich ihre Tiere nicht infizieren können. Dazu gehört u.a., dass Tiere nicht an Stellen gefüttert werden, zu denen Wildvögel Zugang haben. Auch sollten die Tiere nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden. Neben den vorbeugenden Maßnahmen ist es aber auch wichtig, eine mögliche Erkrankung möglichst frühzeitig zu erkennen. Deshalb sollten die gut beobachtet werden. Beim Auftreten von erhöhtem Verlustgeschehen im Bestand oder deutlichem Absinken der Legeleistung sollte auch eine Ausschlussuntersuchung auf die Viren der Geflügelpest erfolgen.

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